Rauschmittel

I wanted to turn around the world. I drunk. Thereafter the world turned around me.

drunk-1013920_640Würden Drogen wie Alkohol, Zigaretten oder Illegales (z.B. Marihuana) keine positive Effekte mit sich bringen würden wir sie vermutlich nicht konsumieren. Sie machen uns gesellig, enthemmen und ermöglichen Dinge die außerhalb unseres normalen Erlebens und Verhaltens liegen.

drunk-1013902_640Die Kehrseite kann unser Leben aber auch ziemlich auf den Kopf stellen. Missbrauch und Substanzstörungen gehen mit Problemen von Kontrollverlust, Persönlichkeitsveränderung und starkem Verlangen (Craving) einher und haben durchaus das Potenzial unsere Lebenswelt zu zerstören. Abhängigkeit ist sowohl für Betroffene wie Angehörige schwer. Durch eigenständige Beurteilung von Kosten und Nutzen kann Ambivalenz bezüglich des Konsums erzeugt werden um eine selbstmotivierte Abstinenzentscheidung zu ermöglichen.

Alkohol

Die meisten Deutschen kennen positive und negative kurz- und langfristige Wirkungen von Alkohol. Jedem steht es frei, einen für sich angemessenen Konsum zu entwickeln. Alkohol ist toxisch und muss deshalb vom Körper entgiftet werden. Alkohol ist zwar vertraut, kann aber in zu hoher Konzentration oder in Kombination lebensbedrohliche Vergiftungen hervorrufen und auch langfristig gesundheitlich schwerwiegende Folgen haben.

Wann und warum wird eigentlich getrunken?

Zwischen dem Erleben von schwerwiegenden Lebensereignissen und Alkoholmissbrauch besteht ein Zusammenhang (Sacco, Bucholz & Harrington, 2014). Dazu gehören Depressionen, der Verlust einer nahe stehenden Person oder Änderungen in der Familie, wie zum Beispiel eine Scheidung. Es zeigt sich sogar, dass bei Wirtschaftskrisen der Alkoholkonsum bei Männern zunimmt (Goeij, Suhrcke, Toffoluttivan de Mheen, Schoenmakers & Kunst, 2015). Anders formuliert: Wer belastet ist, greift öfter zur Flasche. Selbstmedikationsthese heißt die Theorie dahinter. Man wählt die Drogen als Bewältigungsmechanismus.

Natürlich gibt es nicht nur negative Gründe, weswegen Alkohol getrunken wird. Auf Volksfesten, Familienfeiern oder an einem schönen Sommerabend im Biergarten wird ebenfalls viel getrunken - alles meist ohne negative Nebenwirkungen. Möglichkeiten und Gründe Alkohol zu trinken und zu genießen gibt es genügend. Entscheidend ist schlussendlich die Menge.

Erkenne dein Genussverhalten - Vermeide Schäden!  Langfristiges Folgesyndrom von Alkoholgenuss 

Warum trocknet Alkohol den Körper aus?

Der Wasserhaushalt wird vom Hypothalamus (Gehirn) hormonell durch ADH (Antidiuretisches Hormon) gesteuert. Je nach Hormonlage hält die Niere mehr oder weniger der täglich ca. 180 L gefilterten Wassermenge zurück. Diese Regelung ist u.a. notwendig, damit die Zusammensetzung unserer Elektrolyte konstant gehalten wird, denn zu starke Abweichungen führen zum Tod.

Alkohol hemmt die Ausschüttung des Hormons im Hypothalamus- die Niere hält weniger Wasser zurück, was bedeutet, dass man ständig Wasser lassen muss. Durch die alkoholische Unterbrechung des natürlichen Regelkreises wird der Körper ungewöhnlich ausgetrocknet.

Deshalb steuert der Hypothalamus auch früher oder später mit der Vermittlung von Durstempfinden entgegen - dem sogenannten „Brand“.

Wodurch kommt der Kater zustande?

Zum einen kann sich der gestörte Wasserhaushalt negativ auswirken. Zum anderen kann es aufgrund von einer Hemmung der Zuckerbereitstellung für die Aufrechterhaltung eines angemessenen Blutglukosespiegels zu einer Unterzuckerung kommen. Im schlimmsten Fall werden dabei Nervenzellen, welche auf die Zuckerversorgung angewiesen sind, geschädigt. Besonders das junge Gehirn ist anfällig, da hier noch ein viel regerer Umbau und Neubau an Nervenzellen geschieht, welcher gestört werden kann.

Rauchen

Das Rauchen nicht gesund ist, ist allgemein bekannt. Dennoch rauchen heutzutage viele Menschen. Fakt ist, dass körperliche Folgeschäden wie Arteriosklerose, Bluthochdruck, und Atemwegserkrankungen (z.B. chronisch obstruktive Bronchitis = COPD) bei Rauchern wahrscheinlicher sind. Verantwortlich hierfür ist vor allem der Tabak. Nikotin ist suchtursächlich (nucl. accumbens des dopaminergen Systems) findet jedoch auch in manch medizinischem Kontext Anwendung.

Warum haben Raucher Husten?

„Rauchen geht auf die Lunge.“ Das Bronchialsystem ist ausgestattet mit einem "schleimbenetzten Teppich", welcher der Anfeuchtung der Atemluft dient und darüber hinaus eine Abwehrbarriere des Immunsystems darstellt. Die Teppichfädchen arbeiten aktiv an der Beseitigung von kleinsten Fremdkörpern. Wenn der Teppich (das Epithel des Atmungssystems) zu stark geschädigt wird, kann es zu einem Umbau kommen - der Boden wird platt und in der Folge die Luft nicht mehr ausreichend angefeuchtet. Fremdkörper und Erreger haben leichteres Spiel. Die höhere Infektanfälligkeit und die mangelnde Befeuchtung begünstigen die Entstehung von Husten.

Was macht Tabak mit Ihrem Blut?

Kohlenmonoxid (CO) besetzt den Bindungsplatz des Sauerstoff (O2) an den roten Blutkörperchen (= Erythrozyten), welche für hochnotwendige Versorgung des Gewebes mit diesem zuständig sind. Der Organismus benötigt vor allem in Belastungssituationen mehr Sauerstoff. Bei besetzten Plätzen auf den Erythrozyten muss so natürlich relativ gesehen mehr Blut gepumpt werden - der Raucher kommt schneller an die Belastungsgrenze.

Thema Rauchstopp

Mittels Fagerstrom Test kann schnell ein Eindruck gewonnen werden für etwaige Abhängigkeit.

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Die E-Zigarette zeigt zwar Wirksamkeit beim Versuch aufzuhören, doch die Datenlage ist so durchmischt, dass nicht ganz klar ist wie viel Anteil der Placeboeffekt hat.

Unsere Wahrnehmung von der Sinnhaftigkeit von E-Zigaretten ist eventuell durch mediale Wirkung beeinflusst (Brose, Brown, Hitchman & McNeill, 2015) . Die persönliche Einschätzung der Harmlosigkeit wiederum nimmt Einfluss darauf, wie häufig Personen Umgang mit E-Zigaretten haben. Die Autoren fordern jedoch auch klare Evidenz für die postulierte Risikoreduktion von E-Zigaretten, die bisher noch nicht gezeigt wurde. Signifikante Unterschiede zwischen Placebo, E-Zigarette und Nikotinpflastergruppe zeigten sich beim Versuch, Abstinenz zu entwickeln (Bullen et al., 2013). Beide Treatments waren wirkungsvoll.

Es gibt nicht die Wundermedikation und so bleibt der Abstinenzwunsch oft ein Kampf. Und auch eingesetzte Medikamente weisen vielseitige Nebenwirkungen wie körperliche Symptome oder Stimmungsschwankungen auf. Wenn jedoch ein Gendefekt der Stärke der Sucht zugrunde liegt (Bsp.: Metabolisierungsenzym CYP2A6) kann Pharmakotherapie durchaus sinnvoll sein (Chen et al. 2014).

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung Fagerstrom Test

 

Marihuana

Betrachtet man illegale Drogen, so wird Marihuana am häufigsten konsumiert. Hitzige Diskussionen gibt es immer wieder in Bezug auf die Legalisierung. Marihuana ist in Deutschland illegal, wurde aber in den USA für medizinische Zwecke in einigen Staaten legalisiert. Dies führte insgesamt zu höherem Konsum in der Bevölkerung (Wen, Hockenberry & Cummings, 2015). Eventuell haben Cannabinoide schützende Wirkung bei der Entstehung neurologischer Erkrankungen (Bsp.: Alzheimer, Parkinson, Multiple Sklerose, Epilepsie). Dies steht möglicherweise in Zusammenhang mit Leptin, einem Peptidhormon (Agar 2015).


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Der jährlich erscheinende europäische Drogenbericht  liefert einen breiten Überblick zur aktuellen Drogensituation. Beispielsweise wird das Abhängigkeitspotenzial von Substanzen geordnet:  Cannabis < Alkohol < Tabak.

europäischer Drogenbericht

 

Wenn's kritisch wird - Substanzstörungen

Drogen haben durchaus auch positive Wirkungen. Denn sonst würde es wohl kaum dazu kommen, dass sie bis zur Abhängigkeitsentstehung immer wieder konsumiert werden. Bei Personen mit entstandener Abhängigkeit jedoch überwiegen zumindest objektiv die negativen Konsequenzen (Bsp.: Vernächlässigung anderer Lebensbereiche, Gesundheitsgefährdung, Kontrollverlust,…). Abhängigkeit kann sowohl psychisch (u.a. starkes Verlangen nach der Droge = Craving = Suchtdruck) als auch physisch (u.a. Entzugssymptomatik mit Schweiß, Krämpfen etc. bei Ausbleiben der Drogenzufuhr) bestehen.

Ab wann spricht man von Abhängigkeit? Wann beginnt schädlicher Gebrauch?

 

Wie kann die Entstehung von Abhängigkeit erklärt werden? 

Physiologie
Veränderte Bedingungen führen auf zellulärer Ebene zu einer Anpassung des Organismus (Plastizität). Das merkt man beim Mechanismus der Toleranzentwicklung.

Tiermodell
Um Mechanismen der Suchtentstehung zu erklären, kann im Tiermodell versucht werden Sucht auszulösen. So können Theorien über die Entstehung, Verlauf und Therapie von Suchterkrankungen abgeleitet werden.

Lerntheorien
Klassische Konditionierung (Verknüpfung von Emotionen zu neutralen Stimuli)

Operante Konditionierung (Belohnung und Bestrafung)

Modelllernen (Vorbild anderer)

Erklärungsanstöße für das hohe körperliche Abhängigkeitspotenzial von Kokain liefern Befunde, welche die Droge mit durch einen Wachstumsfaktor vermittelter erhöhter neuronaler Plastizität (= struktureller Umbau des Gehirns) in Verbindung bringen (Li und Wolf 2015). Dieser Booster verankert die Abhängigkeit durch Kokain also schnell im Gehirn und ein Gegenmittel, dass die Rückführung ebenso schnell ermöglicht, gibt es nicht.

Mittels Ansätzen klassischer Konditionierung und Manipulation des Dopaminstoffwechsels des zentralen Nervensystems versuchten Carey, Carrera und Damianopoulos (2014) einen Eindruck in die Entstehung von Abhängigkeit zu gewinnen. Klassische Konditionierung könnte auch beim Menschen eine Rolle spielen (Dinc & Cooper, 2015). Dadurch, dass Alkohol oft gemeinsam mit ausgelassener gesellschaftlicher und eigener Stimmung erlebt wird, bekommt der Genuss per se eine Art positive Färbung.

 

Welchen Einfluss haben Hinweisreize? - Craving

Bei der Betrachtung und dem Verständnisaufbau von Substanzstörungen darf nicht vergessen werden, dass Droge und Individuum sowohl eine psychische als auch physische Bindung eingehen. Die Bindung ist stark und kennzeichnet sich durch zelluläre und emotionale Änderungen. Die Bindung ist wichtig für die Person und der Prozess der Loslösung kann dauern und bedarf auch eines Alternativplans. Craving wird zu Deutsch oftmals mit Suchtdruck übersetzt und bedeutet, dass Personen einen starken Drang zum Konsum verspüren. Damit einhergehen motivationale Prozesse, welche sich zum Beispiel in aktiver Suche oder Besorgung der Substanz zeigen. Craving kann verschieden ausgelöst werden - ein vertrauter Duft, das Beobachten von Konsum oder durch die Einfachheit der Konsummöglichkeit, …

Jasinska et al. (2014) bestritten einen Ansatz zur Untersuchung von Craving durch Darbietung visuelle Hinweisreize. Mittels Bildgebung wurde die automatische Reaktion des Gehirns erfasst. Erlebtes ist im Gehirn durch Aktivierung beobachtbar. Die Autoren beschreiben ein Modell, wonach Craving (Suchtdruck) und Drogenkonsum durch Hinweisreize getriggert werden. Und zwar umso stärker je größer die neuronale Reaktivität auf diese Hinweisreize ist (z.B. im mesolimbischen System). Die physiologische Empfänglichkeit, erfasst durch die Ausprägung der Aktivierung von Hirnarealen als Antwort auf visuelle Hinweisreize, stellt einen Einflussfaktor für den empfundenen Suchtdruck und Drogenkonsum dar. Andere von Jasinska et al. (2014) dargestellte Faktoren sind die Verfügbarkeit der Droge sowie individualspezifische Bedingungen. Wenn jemand besonders anfällig ist Pathologie zu entwickeln (hier: mit starker Hirnaktivierung auf Hinweisreize zu reagieren), so bezeichnet man das als vulnerabel.

Die Metaanalyse von Chase, Eickhoff, Laird und Hogarth (2011) erwähnt vor allem die Rolle der rechten Amygdala und des mittleren frontalen Cortex als Hirnstrukturen, deren Aktivierung in Zusammenhang mit Craving steht.

Yalachkov, Kaiser und Naumer (2012) zeigen, dass vor allem Hinweisreize, die nicht nur eine sondern mehrere Sinnesmodalitäten ansprechen, zu höherer neuronaler Aktivität und Craving führen. Aus diesem Grund ist ein Rückfall im alten Umfeld (visuelle Umgebung, Geruch, freundschaftlich bekannter Austausch, gleiche Musik und Verknüpfung all dessen mit Drogenverfügbarkeit und dem Kick) auch besonders wahrscheinlich. Fatseas, Serre, Alexandre, Debrabant, Auriacombe, & Swendsen (2015) zeigen, dass sowohl personen- (Bsp.: persönliche drogenassoziierte Gegenstände oder Personen) als auch substanzbezogene Hinweisreize Einfluss auf Cravinghäufigkeit haben. Des weiteren zeigen Sie, dass die die Stärke des Verlangens widerum Einfluss auf den Konsum hat. Wenn das Verlangen durch all diese Hinweisreize so stark ist, so ist es auch besonders schwer hier zu widerstehen. Kommen mehrere dieser Hinweisreize zusammen, wird es umso schwerer dem Craving stand zu halten.

Epigenetische Erklärungen werden für die Entstehung von Abhängigkeiten herangezogen. Philibert und Erwin (2015) liefern einen Überblick bisheriger Befunde. Wer meint Sucht hat immer nur mit Charakterschwäche zu tun, macht sich das Leben etwas zu einfach. Sowohl lebensgeschichtliche als auch genetische Faktoren können ungünstig zusammenspielen. Denkbar ist sogar, dass genetische Änderungen nicht nur die Suchtentstehung beeinflussen, sondern auch weiterführenden Einfluss haben. Zum Beispiel auf die Wahrscheinlichkeit, als Raucher eine Folgekrankheit (z.B. Bluthochdruck) zu entwickeln. Aber natürlich besteht auch unter Annahme widriger genetischer Faktoren die Möglichkeit sich Hilfe zu holen und nach anderen Alternativen Ausschau zu halten.

 

Würdigung des inneren Abhängigkeitskampfescontrolled-1015719_640 - Kopie

Mittels Motivational Interviewing  kann bei Personen mit Abhängigkeitsproblematik Ambivalenz erzeugt werden und somit implizite (selbstgewollte) Änderungsmotivation geschaffen werden. Es ist wichtig, dass jeder selbstbestimmt Entscheidungen treffen darf. Denn eine Änderung des Lebensstils ist arbeitsaufwändig und benötigt Eigenmotivation und Selbstregulation.

Motivational Interviewing ist ein leicht durchzuführender und doch sehr effektiver erster Schritt (Jensen, Cushing, Aylward, Craig, Sorell & Steele, 2011).

Überblick Motivational Interviewing

 

Die guten Argumente gehen nie aus

Selbst wenn Ambivalenz besteht - und das passiert in verschiedenen Situationen ständig - neigt man doch dazu diesen Spannungszustand durch kognitive Umbewertung zu reduzieren. Eine Situation in der Ambivalenz entstehen kann, wäre zum Beispiel der Streit mit dem Partner nach zu hohem Konsum (Ambivalenz entspricht dem persönlichen Zweifel an der Richtigkeit des ausgeführten Verhaltens). Dies stellt nun ein Problem dar, da man eigentlich gerne die richtigen Entscheidungen trifft. Um mit diesem unangenehmen Zustand umzugehen, beginnt man Argumente zu sammeln, die für das eigene Verhalten sprechen. Unangenehme Folgen werden als weniger dramatisch dargestellt oder man bezieht sich auf Einzelfälle, um der Konfrontation mit der Realität aus dem Weg zu gehen (vgl. kognitive Dissonanz).

Man macht das also so? Was ist mit Ihnen?

Das ist komplett menschlich und daher jedem vertraut -  "Helmut Schmidt hat sein ganzes Leben geraucht und wurde 96 Jahre alt."

Es wird nicht möglich sein, dass Sie diese Strategien zur Reduktion von Spannungszuständen komplett verlassen und ist auch überhaupt nicht notwendig, denn dieses Verhalten dient Ihnen auch als natürlicher Schutzfaktor. Aber dieses Wissen kann unter Umständen dabei helfen Umbewertungen zu identifizieren und den Prozess nicht automatisiert und ungefiltert, unreflektiert ablaufen zu lassen.

Theorie der sozialen Dissonanz (Festinger, 1957)

 

Argumente gegen Konsum in der Schwangerschaft 

Einen aktuellen Überblicksartikel wie sich die legalen Substanzen Alkohol und Zigaretten auf die Kindsentwicklung auswirken, liefern Polanska, Jurewicz und Hanke (2015). Sie kommen zum Schluss, dass die neuronale Entwicklung (= Ausbildung des Gehirns) besonders beeinträchtig ist. Alkohol stört vor allem den Proteinstoffwechsel, die toxischen Bestandteile des Zigarettenrauchs u.a. die Ausbildung von Synapsen und den Sauerstofftransport. Daneben kann Substanzgebrauch in der Schwangerschaft zu fehlerhaften Organanlage und -entwicklung beim Kind führen.

 

 

Agar, E. (2015): The role of cannabinoids and leptin in neurological diseases. In: Acta Neurol Scand 132 (6), S. 371–380. DOI: 10.1111/ane.12411.
Brose, Leonie S.; Brown, Jamie; Hitchman, Sara C.; McNeill, Ann (2015): Perceived relative harm of electronic cigarettes over time and impact on subsequent use. A survey with 1-year and 2-year follow-ups. In: Drug and Alcohol Dependence 157, S. 106–111. DOI: 10.1016/j.drugalcdep.2015.10.014.
Bullen, Christopher; Howe, Colin; Laugesen, Murray; McRobbie, Hayden; Parag, Varsha; Williman, Jonathan; Walker, Natalie (2013): Electronic cigarettes for smoking cessation: a randomised controlled trial. In: The Lancet 382 (9905), S. 1629–1637. DOI: 10.1016/S0140-6736(13)61842-5.
Carey, Robert J.; Carrera, Marinette Pinheiro; Damianopoulos, Ernest N. (2014): A new proposal for drug conditioning with implications for drug addiction: The Pavlovian two-step from delay to trace conditioning. In: Behavioural Brain Research 275, S. 150–156. DOI: 10.1016/j.bbr.2014.08.053.
Chase, Henry W.; Eickhoff, Simon B.; Laird, Angela R.; Hogarth, Lee (2011): The Neural Basis of Drug Stimulus Processing and Craving: An Activation Likelihood Estimation Meta-Analysis. New Biomarkers and Treatments for Addiction. In: Biological Psychiatry 70 (8), S. 785–793. DOI: 10.1016/j.biopsych.2011.05.025.
Chen, Li‐Shiun; Bloom, A. Joseph; Baker, Timothy B.; Smith, Stevens S.; Piper, Megan E.; Martinez, Maribel et al. (2014): Pharmacotherapy effects on smoking cessation vary with nicotine metabolism gene (CYP2A6). In: Addiction 109 (1), S. 128–137. DOI: 10.1111/add.12353.
Dinc, Linda; Cooper, Andrew J. (2015): Positive affective states and alcohol consumption: The moderating role of trait positive urgency. In: Addictive Behaviors 47, S. 17–21. DOI: 10.1016/j.addbeh.2015.03.014.
Fatseas, Melina; Serre, Fuschia; Alexandre, Jean-Marc; Debrabant, Romain; Auriacombe, Marc; Swendsen, Joel (2015): Craving and substance use among patients with alcohol, tobacco, cannabis or heroin addiction: a comparison of substance- and person-specific cues. In: Addiction 110 (6), S. 1035–1042. DOI: 10.1111/add.12882.
Goeij, Moniek C.M. de; Suhrcke, Marc; Toffolutti, Veronica; van de Mheen, Dike; Schoenmakers, Tim M.; Kunst, Anton E. (2015): How economic crises affect alcohol consumption and alcohol-related health problems: A realist systematic review. In: Social Science & Medicine 131, S. 131–146. DOI: 10.1016/j.socscimed.2015.02.025.
Jasinska, Agnes J.; Stein, Elliot A.; Kaiser, Jochen; Naumer, Marcus J.; Yalachkov, Yavor (2014): Factors modulating neural reactivity to drug cues in addiction: A survey of human neuroimaging studies. In: Neuroscience & Biobehavioral Reviews 38, S. 1–16. DOI: 10.1016/j.neubiorev.2013.10.013.
Jensen, Chad D.; Cushing, Christopher C.; Aylward, Brandon S.; Craig, James T.; Sorell, Danielle M.; Steele, Ric G. (2011): Effectiveness of motivational interviewing interventions for adolescent substance use behavior change: A meta-analytic review. In: Journal of Consulting and Clinical Psychology 79 (4), S. 433–440. DOI: 10.1037/a0023992.
Li, Xuan; Wolf, Marina E. (2015): Multiple faces of BDNF in cocaine addiction. In: Behavioural Brain Research 279, S. 240–254. DOI: 10.1016/j.bbr.2014.11.018.Philibert, Robert; Erwin, Cheryl (2015): A Review of Epigenetic Markers of Tobacco and Alcohol Consumption. In: Behav. Sci. Law 33 (5), S. 675–690. DOI: 10.1002/bsl.2202.
Polanska, Kinga; Jurewicz, Joanna; Hanke, Wojciech (2015): Smoking and alcohol drinking during pregnancy as the risk factors for poor child neurodevelopment–A review of epidemiological studies. In: International journal of occupational medicine and environmental health.
Sacco, Paul; Bucholz, Kathleen K.; Harrington, Donna (2014): Gender differences in stressful life events, social support, perceived stress, and alcohol use among older adults: Results from a national survey. In: Substance Use & Misuse 49 (4), S. 456–465. DOI: 10.3109/10826084.2013.846379.
Wen, Hefei; Hockenberry, Jason M.; Cummings, Janet R. (2015): The effect of medical marijuana laws on adolescent and adult use of marijuana, alcohol, and other substances. In: Journal of Health Economics 42, S. 64–80. DOI: 10.1016/j.jhealeco.2015.03.007.
Yalachkov, Yavor; Kaiser, Jochen; Naumer, Marcus J. (2012): Functional neuroimaging studies in addiction: Multisensory drug stimuli and neural cue reactivity. In: Neuroscience & Biobehavioral Reviews 36 (2), S. 825–835. DOI: 10.1016/j.neubiorev.2011.12.004.