Soziale Kontake

Als ich Kind war, hieß mein soziales Netzwerk "Draußen".

Der soziale Umgang hat sich zwar zweifellos gewandelt, doch inwiefern unterscheiden sich soziale offline und online Kontakte?

Was macht für Sie eine gute Freundschaft aus? Freunde teilen ihr Leben miteinander und sie profitieren oft vom gegenseitigen Austausch. Man fühlt sich seinen Freunden nahe und zugehörig und identifiziert sich mit ihnen.

Diese wohlwollende zwischenmenschliche Interaktion zeigt sich auf emotionaler Ebene aber auch in Form von konkreter Unterstützung.

 

Welche Rolle nehmen soziale Netzwerke ein?

Nachdem sich dieses Internet doch durchgesetzt hat… soziale Netzwerke haben unwahrscheinlich viele Facetten - positive wie negative.

MirrorMe hat keine Lust auf Grundsatzdiskussionen, sondern möchte anregen den eigenen sozialen Umgang zu erkunden. Was macht Sie zufrieden? Sind soziale Netzwerke die perfekte Option für Sie? Oder sehnen Sie sich nach mehr persönlichen Kontakten, weil Sie der virtuelle Umgang alleine nicht zufrieden macht?

 

meeting-1019875_640Ist Online-Kontakt vergleichbar mit persönlichem Kontakt?

Face to (Face)Book ist eine Studie, welche untersucht ob Personen online und offline unterschiedliches soziales Verhalten zeigen (Ivcevic & Ambady, 2013). In dieser Studie war das nicht der Fall. Die Personen unterschieden sich nicht in ihrem Online- und Offlineverhalten.

Ausblick: Wie an ganz anderer Stelle, nämlich bei Patienten mit chronischen Erkrankungen, eine soziale Plattform unterstützend wirken kann, zeigen (Yao, Zheng & Fan, 2015).

 

Posten

Frauen bevorzugen Portraitfotos von sich. Sie nutzen soziale Netzwerke vor allem um sich mit anderen zu vergleichen. Männer hingegen legen mehr Wert darauf, Freundschaften zu finden. Für die Präsentation der eigenen Person nutzen sie Ganzkörperabbildungen als Profilbilder (Haferkamp, Eimler, Papadakis und Kruck, 2012).

Jeder darf im Netz von sich Preis geben was er möchte. Einsamere Personen scheinen diese als wichtiger zu empfinden. Sie nutzen allerdings insgesamt mehr negative Selbstoffenbarung und weniger positive Selbstoffenbarung als nicht so einsame Personen (Jin, 2013). Welchen Zweck erfüllen diese Preisgaben überhaupt? Seidman (2014) zeigt, dass die Selbstoffenbarung vor allem dazu dienen eigene Bedürfnisse (Aufmerksamkeit, Integration) zu erfüllen und weniger dazu anderen Mitteilungen zu machen.

Personen unterscheiden sich in ihren Eigenschaften. Extrovertierte Personen gehen zum Beispiel gerne unter Leute. Sie zeigen auch eine gehäufte Facebooknutzung (Moore & McElroy, 2012). Am wenigsten häufig posteten gewissenhafte Personen in dieser Untersuchung. Zwischen Persönlichkeitstyp und Verhalten in sozialen Netzwerken bestehen also Zusammenhänge.

 

 

Wer gehört zu mir?

Was bedeutet Freundschaft?

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Die Rolle von Freundschaften und damit verbundenem verbalem Austausch (z.B. bezüglich Ansichten, Interessen, Zielen) ist wichtig für die Entwicklung der eigenen Identität (vgl. Anthony & McCabe, 2015). Andere Menschen helfen die eigene Meinung zu formen, sie inspirieren mit neuen Ideen und ermöglichen Entfaltung in der Interaktion. Nicht jede Freundschaft hat den gleichen Stellenwert. Stabile Freundschaften zeichnen sich dadurch aus, dass beide Parteien die Freundschaftsqualität als hoch einstufen (Hiatt, Laursen, Mooney & Rubin, 2015). Freundschaften, die von einem als hochqualitativ und von einem als niederqualitativ eingestuft werden, sind bezüglich Stabilität eher vergleichbar Freundschaften, welche von beiden Akteuren als qualitativ niedrig eingestuft werden.

Wenn die zwischengeschlechtliche Freundschaft mit sexuellen Extras im Volksmund debattiert wird, so wird oft ein böser Ausgang dieser besonderen Freundschaft prophezeit. Dieser böse Ausgang solcher Geschichten konnte jedoch nicht gefunden werden (Owen, Fincham & Manthos, 2013). Eine bestehende Freundschaft muss dadurch also nicht beeinträchtigt werden. Klar ist aber auch, dass ohne freundschaftliche Interessen daraus auch keine stabile Freundschaft entstehen kann.

Je mehr desto besser? Zou, Ingram, & Higgins (2015) belegen den Zusammenhang zwischen größerem sozialen Netzwerk und höherer Lebenszufriedenheit.

Ingroup vs. Outgroup

ingroupDie Zuordnung zu Eigen- und Fremdgruppe erleichtert einiges, denn so können Informationen schneller verarbeitet und leichter interpretiert werden.
Jeder hat auf persönliche Erfahrung und Vorstellung beruhend kleine Regeln (sogenannte Heuristiken), die man automatisch nutzt um Informationen zu sortieren. Diese Heuristiken sind eine Art Filter oder Merksatz (z.B.: "Ein Freund ist jemand auf den ich mich verlassen kann."). Da die Heuristiken eine schnelle Zuordnung ermöglichen sind sie auch fehleranfällig. Bei guten Freunden funktioniert die Einschätzung trotzdem ziemlich gut, weil die Erfahrungswerte vielfältig sind. Wenn Personen jedoch zu einer wenig bekannten Gruppe (Fremdgruppe) gehören, so sind die Erfahrungen oft mangelhaft und somit fehleranfälliger - es kann schneller zu Fehlwahrnehmung und Vorurteilen gegenüber Fremdgruppen kommen.

 

Verschiedene Erklärungsperspektiven zur Entstehung von Vorurteilen

Man empfindet Zuneigung der eigenen Gruppe gegenüber, denn mit dieser identifiziert man sich, und Abneigung der Fremdgruppe gegenüber, denn von dieser grenzt man sich ab. Es ist wichtig und gesund für den Menschen, dass er sich selbst als positiv und gut wahrnimmt. Das was man selbst macht ist also der eigenen Überzeugung nach sinnhaft und richtig. Das bedeutet auch, dass man die Gruppen deren Teil man ist ebenso positiv sieht. Wenn man dann im Umkehrschluss nicht Teil der anderen Gruppe ist, dann kann das Verhalten der anderen Gruppe nur weniger gut sein, sonst wäre man ja schon lange Teil dieser Fremdgruppe.

Erfahrungen werden kategorisiert. Das Gehirn sortiert also nach Eigen und Fremd. Da nicht alle Informationen verarbeitet werden können, wird manchmal das heraus gepickt, was gut zum Sortiersystem passt. Aufmerksamkeit ist selektiv. Das heißt man nimmt eher das wahr, was man gerne wahrnehmen möchte (vgl. Shkurko, 2015).

Neuronale Korrelate geben Hinweis auf unterschiedliche Wahrnehmung von Eigen- und Fremdgruppe (vgl. Molenberghs, 2013). Im Kopf werden andere Netzwerke aktiviert.

Experiment des Gefangenendilemmas

Dieses Experiment zeigt, dass der Abgrenzungswusch und die damit verbundene Aufwertung der eigenen Gruppe und Abwertung der anderen Gruppe sogar so stark sein kann, dass man eigene Verluste in Kauf nimmt.

Je stärker die Fremdgruppe wahrgenommen wird, desto krasser auch die verzerrte Wahrnehmung. Wenn andere auch sehr gut sind, dann ist es besonders schwer für uns zu rechtfertigen warum wir dann dennoch unserer Gruppe angehören und nicht der anderen. Indem bewusst oder unbewusst Informationen ausgeblendet und so vermehrt Stärken der eigenen Gruppe und Schwächen der anderen Gruppe wahrgenommen werden, fällt die Rechtfertigung leichter. Diese gesteigerte Abneigung gegenüber starken Fremdgruppen betrachteten Weisel und Böhm (2015) im Kontext von Politik und Fußballverein.

 

Wer gehört nicht zu mir? Habe ich Vorurteile?

Harvard stellt das bewährte Maß für die Messung impliziter Vorurteile, den Implicit Association Test (IAT, Greenwald, McGhee und Schwartz, 1998), bereit.

Wer eigene implizite Einstellungen messen möchte ist eingeladen.

Der IAT bedient sich der Tatsache, dass das Gehirn Informationen ordnet. Wenn Informationen stimmig sind dann kann man schneller die richtige Entscheidung treffen und reagieren indem man eine Taste drückt. Bsp.: blau + gelb = grün.

Langsamer erfolgt die Reaktion wenn der Kopf sagt blau + gelb = rot und man nur aufgrund von Erfahrungen weiß, dass die richtige Antwort eigentlich grün lauten sollte. Nach der automatischen Berechnung 'rot' im Kopf muss also noch die Korrektur 'grün' erfolgen, bis der Tastendruck erfolgt. Die Reaktionszeit ist also länger wenn automatische Annahmen durch gesellschaftliche Auffassungen korrigiert werden müssen.

Vorurteile können unterdrückt werden, doch das bedarf Rechenleistung des Kopfes und ist somit anstrengend. Bei kognitiver Beeinträchtigung (z.B. nach Alkoholgenuss) ist die Unterdrückung weniger effektiv. Die Hirnregionen die dafür verantwortlich sind werden von Knutson, Mah, Manly und Grafman (2007) identifiziert, u.a. der präfrontale Kortex.

Auch ältere Personen haben öfter Vorurteile (Stewart, Hippel & Radvansky, 2009), was auch hier an der weniger effektiven kognitiven Kontrolle der automatischen Urteile liegen kann.

 

 

Zwischenmenschlichkeit

Empathie

Emotionen anderer wahrnehmen und verstehenfriends_4306-001

Empathientwicklung dauert und nimmt langfristig Einfluss auf die Ausbildung sozialer Kompetenz (Allemand, Steiger & Fend, 2015). Wer also früh lernt Emotionen zu verstehen, nachzuempfinden und ausdrücken zu können kann aufbauend auf diesem Fundament soziale Kompetenzen besser ausbilden.

Wer mehr Empathie entwickelt, kann dadurch nicht nur besser in sozialen Situationen interagieren, sondern hat unter Umständen auch negative Folgen zu erwarten. Das Mitfühlen kann bei empathischen Personen durch die höhere Empfänglichkeit für Empfindungen anderer einen Risikofaktor für die Entstehung von Internalisierungsproblematik (wie z.B. Ängstlichkeit, Depression) darstellen (Tone & Tully, 2014). Es fällt sehr mitfühlenden Personen schwerer sich von der negativen Stimmung und Verzweiflung anderer zu distanzieren.

Fehlende Perspektivenübernahme kommt zum Beispiel bei Persönlichkeitsstörungen vor und hat auch neuronale Korrelate (Ruckmann & Rief, 2013). Personen mit Persönlichkeitsstörungen bemerken Leiden oftmals dadurch, dass sie sich von anderen unverstanden oder abgegrenzt fühlen und gar nicht genau wissen weshalb. Es fällt ihnen also schwer sich selbst mit den Augen anderer zu reflektieren. Perspektivübernahme kann anhand von Gehirnaktivität beobachtet werden. Spezielle Bereiche sind dafür verantwortlich (vgl. auch Spiegelneurone, welche emotionale Reaktionen anderer erkennen und uns helfen diese bewusst zu verstehen).

Was sind und welche Rolle spielen sogenannte Spiegelneurone?

 

Emotionsausdruck

Paul Ekman identifizierte Grundemotionen/Basisemotionen.

Freude – Angst – Überraschung – Ekel – Wut – Trauer – Verachtung.

Diese Basisemotionen kennzeichnen sich dadurch, dass sie kulturübergreifend erkannt und zugeordnet werden (selbst von Ureinwohnerstämmen). Außerdem ist kennzeichnend, dass Kinder den Ausdruck dieser Basisemotinen schon sehr früh lernen. Für den Ausdruck sind Gesichtsmuskeln verantwortlich, welche von einem der zwölf Hirnnerven zur Kontraktion bewegt werden. Die mimische Muskulatur wirkt für den Emotionsausdruck in charakteristischer Weise zusammen (Action Units). Meist muss über den emotionalen Ausdruck nicht nachgedacht werden. Emotionen werden automatisch gezeigt. Im Rahmen von depressiver Verstimmung und Affektverflachung kann der Emotionausdruck eingeschränkt sein.

Es ist auch möglich bewusst, die wahren Gefühle durch eine Maske zu kaschieren (Emotional Supression). Dies kostet Kraft und setzt erst mit mikrosekündiger Verzögerung ein (Mikroexpression). Wenn man eine verfälschte Darstellung der eigenen Gefühle gezielt nutzt um bei anderen Menschen dadurch einen bestimmten Eindruck zu erzeugen so spricht man von Impression Management.

 

Emotionale Intelligenz

... ist ein Konstrukt, welches sich mit der Wahrnehmung, Bewertung, Verständnis, Regulation und Reaktion von Emotion beschäftigt. Wer über mehr emotionale Kompetenzen verfügt, ist weniger einsam (Wols & Qualter, 2015). Eventuell also auch ein Ansatz, der einsamen Menschen helfen kann, über den Aufbau von emotionalen Kompetenzen weniger einsam zu sein?

Soziale Unterstützung und Lebenszufriedenheitmove-1015581_640

Auf unterschiedliche Art helfen sich Menschen. Man kann zwischen informationeller, instrumenteller (z.B. finanziell) und emotionaler (z.B. Einschätzung, Betrachtung von außen) Unterstützung unterscheiden.

Soziale Unterstützung wirkt sich vor allem in Stresssituationen positiv auf die Lebenszufriedenheit aus (Heintzelman & Bacon, 2015). Besonders ausgeprägt profitieren Personen mit hohem Maß an Selbstrepräsentation. Das heißt Personen, die wissen wer sie sind und was sie benötigen können Hilfe anderer besser in Anspruch nehmen. Wenn man Unterstützung benötigt und diese dann auch erhält wirkt sich das direkt auf die Stimmung aus. Personen, welche Hilfe erhielten hatten wesentlich bessere Stimmung (vgl. Melrose, Brown & Wood, 2015). Subjektives Wohlbefinden korreliert positiv mit sozialer Unterstützung und zwar über alle Altersgruppen (Siedlecki, Salthouse, Oishi, & Jeswani, 2014). Im Schnitt geht es einem also besser wenn man kein Einzelkämpfer sein muss.

Sogar schon bevor man mit einem Stressor konfrontiert wird, kann soziale Unterstützung positive Effekte haben (vgl. Modell). Gerich (2014) zeigt, dass hypothetischen Stressoren bei Personen mit größerem sozialem Netzwerk als weniger bedrohlich wahrgenommen werden. Die Macht, die Wahrnehmung, Imagination und Bewertung auf adäquaten Umgang mit Stressoren haben kann, lässt die Studie von Bryant und Chan (2015) vermuten. Personen, welche an eine Bezugsperson dachten, hatten weniger ausgeprägte hormonelle Stressantworten (gemessen durch Kortisol und Speichelamylase), als Personen die eine fremde Person imaginierten.

In Zusammenhang mit der Ausbildung von posttraumatischen Belastungsstörungen (PTBS) nach starkem Stressereignis konnte von Platt, Keyes und Koenen (2014) gezeigt werden, dass neben der wahrgenommenen sozialen Unterstützung auch die Vielfalt der Unterstützungsmöglichkeiten, auf die zurückgegriffen werden kann, von Bedeutung ist. Bei Asylanten konnte zwar keine Symptomminderung bei schon vorhandener PTBS allein durch soziale Unterstützung beobachtet werden, dennoch hat diese sehr wohl einen Einfluss auf depressive Symptomatik von Geflüchteten (Oppedal & Idsoe 2015). Soziale Unterstützung kann Geflüchteten darüber hinaus auch den Umgang mit Diskriminierung erleichtern. 

Allemand, Mathias; Steiger, Andrea E.; Fend, Helmut A. (2015): Empathy Development in Adolescence Predicts Social Competencies in Adulthood. In: J Pers 83 (2), S. 229–241. DOI: 10.1111/jopy.12098.
Anthony, Amanda Koontz; McCabe, Janice (2015): Friendship talk as identity work: Defining the self through friend relationships. In: Symbolic Interaction 38 (1), S. 64–82. DOI: 10.1002/symb.138.
Bryant, Richard A.; Chan, Lilian (2015): Thinking of attachments reduces noradrenergic stress response. In: Psychoneuroendocrinology 60, S. 39–45. DOI: 10.1016/j.psyneuen.2015.06.004.
de Minzi, María Cristina Richaud (2013): Children's perception of parental empathy as a precursor of children's empathy in middle and late childhood. In: The Journal of Psychology: Interdisciplinary and Applied 147 (6), S. 563–576. DOI: 10.1080/00223980.2012.721811.
Gerich, Joachim (2014): Effects of social networks on health from a stress theoretical perspective. In: Social Indicators Research 118 (1), S. 349–364. DOI: 10.1007/s11205-013-0423-7.
Haferkamp, Nina; Eimler, Sabrina C.; Papadakis, Anna-Margarita; Kruck, Jana Vanessa (2012): Men are from Mars, women Are from Venus? Examining gender differences in self-presentation on social networking sites. In: Cyberpsychology, Behavior, and Social Networking 15 (2), S. 91–98. DOI: 10.1089/cyber.2011.0151.
Heintzelman, Samantha J.; Bacon, Pamela L. (2015): Relational self-construal moderates the effect of social support on life satisfaction. In: Personality and Individual Differences 73, S. 72–77. DOI: 10.1016/j.paid.2014.09.021.
Hiatt, Cody; Laursen, Brett; Mooney, Karen S.; Rubin, Kenneth H. (2015): Forms of friendship: A person-centered assessment of the quality, stability, and outcomes of different types of adolescent friends. In: Personality and Individual Differences 77, S. 149–155. DOI: 10.1016/j.paid.2014.12.051.
Ivcevic, Zorana; Ambady, Nalini (2013): Face to (face)book: The two faces of social behavior? In: Journal of Personality 81 (3), S. 290–301. DOI: 10.1111/j.1467-6494.2012.00804.x.
Jin, Borae (2013): How lonely people use and perceive Facebook. In: Computers in Human Behavior 29 (6), S. 2463–2470. DOI: 10.1016/j.chb.2013.05.034.
Knutson, Kristine M.; Mah, Linda; Manly, Charlotte F.; Grafman, Jordan (2007): Neural correlates of automatic beliefs about gender and race. In: Human Brain Mapping 28 (10), S. 915–930. DOI: 10.1002/hbm.20320.
Melrose, Karen L.; Brown, Gordon D.A.; Wood, Alex M. (2015): When is received social support related to perceived support and well-being? When it is needed. In: Personality and Individual Differences 77, S. 97–105. DOI: 10.1016/j.paid.2014.12.047.
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Oppedal, Brit; Idsoe, Thormod (2015): The role of social support in the acculturation and mental health of unaccompanied minor asylum seekers. In: Scandinavian Journal of Psychology 56 (2), S. 203–211. DOI: 10.1111/sjop.12194.
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Platt, Jonathan; Keyes, Katherine M.; Koenen, Karestan C. (2014): Size of the social network versus quality of social support: Which is more protective against PTSD? In: Social Psychiatry and Psychiatric Epidemiology 49 (8), S. 1279–1286. DOI: 10.1007/s00127-013-0798-4.
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